Pflegetipps für Lederarmbanduhren
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Ein schickes Lederarmband verleiht einer Uhr einen besonderen ästhetischen Charakter. Um die Ausstrahlung zu bewahren, ist ein fürsorglicher Umgang wichtig. Mit einer zusätzlichen Pflege lassen sich die durch Licht und Schweiß erzeugten natürlichen Verschleißerscheinungen minimieren. Dabei ist es essenziell, mit der Pflege zu beginnen, bevor das Lederarmband sich abnutzt.
Gedeckte oder offenporige Glattleder? Rauleder oder Kunstleder?
Selbstverständlich benötigt jede Lederart eine individuelle und professionelle Behandlung. Deswegen sollte einem bewusst sein, um welche Art es sich handelt, bevor man das passende Reinigungsmittel sucht. Wenn Sie nicht mehr wissen, aus welcher Art von Leder ihr Armband gemacht ist, können sie z.B. einen Tropfen Wasser auf einer heilen Stelle des Lederarmbandes verreiben. Zieht es ein und dunkelt sich das Leder, handelt es sich um ein Anilinleder, also ein offenporiges Glattleder. Perlt das Wasser ab, handelt es sich um ein gedecktes, pigmentiertes oder oberflächengefärbtes Glattleder. Pigmentierte Glattleder werden in der Verarbeitung von Uhrenarmbändern am häufigsten verwendet und sind am einfachsten zu pflegen.
Pigmentiertes Glattleder effektiv pflegen und reinigen
Um Verschmutzungen auf dem Leder zu entfernen, verwenden Sie einen milden Lederreiniger. Für eine effektive Pflege und Vorbeuge ist es wichtig das Armband zwei- bis viermal im Jahr mit einer speziellen Pflegemilch für Leder zu behandeln. Beabsichtigen Sie darüber hinaus, ihr Lederarmband vor Abfärbungen zu schützen, benutzen Sie einfach ein Versiegelungsmittel für Leder. Mit einem sorgsamen Umgang und den genannten Präventivmaßnahmen verlängern Sie die Lebensdauer ihres Lederarmbandes um einige Jahre.